Am Wochenende des 21. /22.10. fanden in Osnabrück die diesjährigen Bezirksmeisterschaften auf der Kurzbahn (25m-Bahn) statt, die erste Meisterschaft und sogleich der erste große Wettkampf der Saison für knapp 450 Schwimmer aus dem Bezirk Weser-Ems. Mit insgesamt 16 Waspo Schwimmern, zehn Aktiven aus Neuenhaus und vier Schwimmern aus Emlichheim war die Grafschaft im Nettebad gut vertreten. Die 1. und 2. Mannschaft aus Nordhorn nahm schließlich 33 Medaillen mit nach Hause. Eine Medaille ging in die Niedergrafschaft nach Emlichheim.

Die meisten Platzierungen erreichte Milan Monse, der bei acht Starts gleich fünf Mal unter die schnellsten Drei seines Jahrgangs schwamm. Auch einen Sieg in einem sehr guten 200m Rücken-Rennen in 2:17,07 Min. konnte Monse im Jahrgang 2000 für sich verzeichnen.

Lukas Portheine schwamm gleich zwei Mal ganz oben auf das Treppchen. Er hatte über die 100m und 200m Bruststrecken in 1:11,57 Min. bzw. 2:35,92 Min.die Juniorenklasse fest im Griff und bewies, dass man auch weiterhin mit ihm rechnen muss. Weitere Siege konnten Felix Morshuis (2003) über 200m Brust in 2:41,12 Min.sowie auch Catharina Mundt (AK 20) bei den Masters über 400m Freistil in 4.53,37 Min. für sich verbuchen.

Auch Clara Schiphorst zeigte eine gute Form. Bei vier Starts erreichte sie gleich vier Mal den Silberrang bei den Junioren. Alina Bohlen (2001) sicherte sich ebenfalls vier Medaillen (1x Silber, 3x Bronze). Weitere Platzierungen erschwammen Felix Morshuis (2003) (2x Silber), Hanna Duhn (2001) und Marvin Beckemper (Junioren) (1x Silber, 2x Bronze), Lukas Portheine (Junioren) und Reyk Rüger (AK 20) (1x Silber), Nele Monse (2005) (2x Bronze) sowie auch Hennes Nordbeck (2000) und Phillip Mundt (2002) (1x Bronze).

Das Emlichheimer Medaillendebüt im Bezirk vor einem Jahr von Riemke Tinnevelt wiederholte bei diesen Meisterschaften Lucia Alers (2005) über die 50m Freistil, die in 32,53 Sek. auf den dritten Rang schwamm. Dies ist eine erfreuliche Entwicklung, die auf vielfältigere und starke Schwimmleistungen in der Grafschaft hoffen lässt.

Neben fünf Jugendlichen, waren aus Neuenhaus noch fünf Masters vertreten. Die besten Ergebnisse aus Neuenhauser Sicht konnten von den Kids Ande Brink und Jannik Richter jeweils über 100m Brust erreichen. Ande schwamm in 01:49,04 Min.  locker die Qualifikation für die Landesmeisterschaften.

In der offenen Klasse schwamm Waspo gleich zwei Mal auf das Treppchen. Reyk Rüger verfehlte knapp den Sieg über die 200m Delfinstrecke und erreichte den Silberrang in 2:16,13 Min. Milan Monse wurde für seine Leistung über die 200m Rücken mit dem dritten Rang belohnt.

Besonders erwähnenswert die guten persönlichen Leistungen der Schwimmer. Bei beachtenswerten 50 % der Starts wurden persönliche Bestmarken erzielt, wobei Hennes Nordbeck und Nele Monse sich bei jedem ihrer sechs bzw. vier Starts deutlich verbessern konnten. Auch Phillip Mundt erbrachte mit 5 Bestzeiten bei 6 Starts erfreuliche Zeiten und bewies seine gute Form. Die größte Verbesserung des Wochenendes erbrachte Nele Monse, die über 200m Freistil gleich 13 Sekunden von ihrer bisherigen Bestzeit abschlug.

 

Vom Beckenrand:

Gedränge: … beim Einschwimmen, wobei 450 Schwimmer von Jahrgang 2007 bis Masters    versuchten, in ein 8 Bahnen á 25m-Becken hineinzupassen.

Verzweiflung: … bei Johann, der sich nicht traute, einen auf dem falschen Startblock stehenden Schwimmer herunterzuschubsen und disqualifiziert wurde.

Handgreiflichkeiten: … sind übrigens jetzt erlaubt, wenn ein Fremder auf dem eigenen Startblock stehen sollte.

Schläge ins Gesicht: … beim Aufwärmen der Schwimmer an Land. Wild umherspringende und dabei mit den Armen kreisende Sportler vertragen sich nicht gut mit Platzmangel und umher rennenden Leuten.

Schlange stehen: … , Ellbogenstöße und zur Seite schubsen beim Gerangel für den 25m-Sprint auf den Bahnen 1 und 8.

Noch mehr Verzweiflung: …  und etwas Schmunzeln, als Johann den folgenden Start zu früh startete und disqualifiziert wurde.

Angst: … bekam Clara bei Nicole Heidemanns Schreien wegen ihrer 100m Kraulwende in Zeitlupentempo und sprintete zur Bestzeit.

Sprinten: … wir mal an Land, sind wir gewiss gerade zu spät zur Siegerehrung.

Geschenke: … macht Hennes, indem er seine Urkunden mit den neuen Bestzeiten an Sören überreicht – ganz zu Sörens Leid.

Motivation: … machen 50% neue Bestzeiten.

Tränen: … in der Brille, wenn man den Trainer „schneller“ schreien hört, aber man aktuell schon zwei Tode gestorben ist.

Ankündigung: … macht Alina mit geplanten neuen TOP-Zeiten bei den Landesmeisterschaften in zwei Wochen.

Kategorien: 2017Bericht